Steglitzer Schulen erhalten Gütesiegel "Berliner Klima Schule"

Steglitz. Fünf Schulen im Bezirk engagieren sich vorbildlich für den Klimaschutz. Am Mittwoch, 16. Oktober, werden sie für ihre Aktivitäten mit dem Siegel "Berliner Klima Schule" ausgezeichnet.

Schulstadträtin Cerstin Richter-Kotowski (CDU) und Umweltstadträtin Christa Markl-Vieto (Grüne) übergeben das Gütesiegel. Gewürdigt werden damit die Beethoven-Oberschule in Lankwitz, die Fichtenberg-Oberschule in Steglitz, die Goethe-Oberschule in Lichterfelde und die Droste-Hülshoff-Oberschule in Zehlendorf. Außerdem bekommt die Mühlenau-Grundschule die Auszeichnung. "Die Schulen leisten durch klimaschonendes Verhalten und Aufklärung der Mitschüler einen Beitrag für die Klimaschutzziele des Bezirks", sagt Umweltstadträtin Markl-Vieto. Das Interesse und Engagement der Schüler sei ein Zeichen dafür, dass der Klimaschutz einen hohen Stellenwert bei den Heranwachsenden genießt, erklärt Schulstadträtin Richter-Kotowski. "Durch die Heranführung an ein so wichtiges Thema wird der Grundstein für den verantwortungsbewussten und nachhaltigen Umgang mit Umwelt und Energie gelegt", lobt Richter-Kotowski.

Ausgelobt wird das Gütesiegel von der Senatsverwaltung für Bildung. Die ausgezeichneten Schulen werden neben dem Gütesiegel auch mit zusätzlichen Sanierungsgeldern in Höhe von bis zu 5000 Euro belohnt. Das Geld kann für Maßnahmen mit Klimaschutzeffekt an Gebäuden und Grünflächen eingesetzt werden. Das Schulsiegel ist Bestandteil des Programms "Klimaschutz am Schulstandort".

Auch der Bezirk fördert den Klimaschutz an Schulen mit einem Etat für kleinere Sanierungsmaßnahmen. Energiedienstleister, die für den energieeffizienten Betrieb der Heizungen zuständig sind, geben mit Prämien an schulische Energiesparteams einen weiteren Anreiz.

Damit Engagement und finanzielle Mittel optimal für den Klimaschutz genutzt werden können, soll nach der Übergabe der Gütesiegel auf einer gemeinsamen Konferenz über die bessere Nutzung der Angebote von Senatsbildungsverwaltung, Bezirksamt, Energiedienstleistern und dem Institut UfU als Partner für schulische Energieprojekte diskutiert werden.


Karla Menge / KM
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