Sylvia Zeeck verblüfft mit Ausstellungen in der ufaFabrik

Sylvia Zeeck, quasi künstlerischer Dauergast des Jahres, und ufaFabrik-Urgestein Juppy unter dem blauen Pfau. (Foto: HDK)
Berlin: ufaFabrik |

Tempelhof. „Die Ausstellung ist einfach nur beeindruckend“, schwärmt ufa-Urgestein Juppy im Café Olé und freut sich über eine alte Bekannte und deren „Geist der Bilder, die den Ort verzaubern“.

Diesen Ort – Dreh- und Angelpunkt der international renommierten Kulturfabrik am Teltowkanal – verzaubert leider nur noch bis zum 14. Juli die Malerin und Objektkünstlerin Sylvia Zeeck. Kein Neuland für sie. „Vor mehreren Jahren habe ich mal eine ganze Weile in der ufaFabrik gejobbt, war ganz easy“, erinnert sich Zeeck und freut sich, diesmal mitten im Geschehen der Kulturfabrik zu stehen. An Sylvia Zeecks ersten und weniger künstlerischen ufa-Auftritt erinnert sich auch Juppy noch lebhaft und sagt, dass er damals nicht geahnt hätte, „was diese Frau an Kreativität so alles auf dem Kasten hat“.

Unter der Überschrift „Haarscharf“ zeigt Sylvia Zeeck im Café Olè eine Auswahl ihrer in der Tat beeindruckenden Werke mit Motiven aus der „Welt der Gefiederten“. Im Mittelpunkt dominiert ein prächtig in Blau leuchtender Pfau die Cafèhaus-Scene. Die Bilder sind alle neueren Datums und in einer von Zeeck selbst kreierten Kratz- und Mischtechnik entstanden.

Und weil diese außergewöhnliche Bilderschau in wenigen Tagen endet, kommt nun etwas, was es so im Ausstellungsbetrieb der ufaFabrik bisher noch nicht gab und was auch die dazu überredete Künstlerin nicht schlecht staunen lässt: Sylvia Zeeck tauscht kurzerhand „Haarscharf“ gegen „Tiefsee“ und bestreitet nahtlos auch die Folgeausstellung. Und wie der Titel schon verrät, werden die Vogelmotive von Fischen und anderem Meeresgetier abgelöst. Die Tiefsee-Bilder sollen das Café nun mindestens die kommenden sieben Wochen schmücken – das Publikum darf gespannt sein.

Bekannt geworden ist die quirlige Ausnahmekünstlerin und Mutter dreier Kinder aus Lichtenrade – dort kennt sie inzwischen fast jeder – für ihre außergewöhnlichen Materialcollagen aus ausrangierten Alltagsgegenständen, die sie mit hergebrachter Malerei verbindet und eindrucksvoll-ausdrucksstark in Szene zu setzen versteht. Die Ausstellung im Café Olé der ufaFabrik, Viktoriastraße 10-18, ist täglich ab 10 Uhr zu besichtigen. Die Schließzeiten variieren. Weitere Infos:  75 50 31 20. HDK
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