2014: Südliche City bekommt neues Gesicht

So soll es einmal an der Bundesallee/Ecke Nachodstraße aussehen. (Foto: Animation: SSN Group)

Wilmersdorf. 80 Wohnungen sowie Büro- und Gewerbehäuser sollen in den nächsten Jahren an der Bundesallee/Ecke Nachodstraße entstehen.

Investor ist die Schweizer SSN Group AG, die das Gelände Ende vorigen Jahres erworben hatte. Die Gruppe erbringt jährlich Bauleistungen in Höhe von zwei Milliarden Euro und gehört damit nach eigener Einschätzung "zu den erfolgreichsten Immobilienunternehmen in Europa"."Mit dem Erwerb und der Neukonzeption dieses besonderen Grundstücks hat unsere Gruppe ein klares Zeichen für die zukünftige Ausrichtung auf hochwertige Projektentwicklungen im gewerblichen und wohnwirtschaftlichen Umfeld gesetzt", sagt Geschäftsführer Michael U. Tockweiler.

Das Projekt wird die in Düsseldorf ansässige "SSN Development" in Zusammenarbeit mit dem Berliner Projektentwickler und Bauträger "allbau" realisieren. Die Bauarbeiten sollen 2014 beginnen. Ende 2015 sollen schon die ersten Mieter einziehen und in den neuen Geschäften einkaufen können. Neben Eigentums- wird es auch Mietwohnungen geben.

Für dieses 33 500 Quadratmeter große Areal wurde ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben. Eine aus Investor und Vertretern des Bezirks aus allen Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung zusammengesetzte Jury erteilte dem Entwurf des Berliner Architekten Bertram Vandreike den Zuschlag. Er gehört zu dem Architekturbüro Krüger Schubert Vandreike (KSV). Der Entwurf sieht vor, das dort befindliche Gebäude bis auf den Rohbau zu entkernen und auch teilweise abzureißen. Die bestehende zweigeschossige Tiefgarage soll mit dem verbleibenden Restgebäude in der neuen Bebauung aufgehen. "Die neue Ecke an der Bundesallee wird sehr prägend im Stadtbild sein", sagt der Geschäftsführer der SSN Development Christian Heyn.

An der verkehrsreichen Bundesallee und der Nachodstraße werden in großer gläserner Front zusammenhängende Bürobauten errichtet, um ein Angebot für die immer stärker nachgefragten Büros zu schaffen. Diese Gebäude legen sich "wie ein Mantel" um die Wohnungen im inneren Quartier, sodass die Bewohner vor dem Verkehrslärm geschützt sind und dafür den Blick in den parkartigen Hofgarten genießen können. Beide Nutzungen werden architektonisch streng getrennt.


Frank Wecker / FW
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