Verordnete fordern Halteverbot vor Geschäften

Vor Kaisers an der Clayallee kommt es immer wieder zu Durcheinander. Absolutes Halteverbot soll dem abhelfen. (Foto: M. Schmidt)

Zehlendorf. Die Clayallee soll rund um die Zehlendorfer Welle verkehrssicherer werden. Die Bezirksverordnetenversammlung macht sich für ein absolutes Halteverbot stark. Das Bezirksamt soll sich dafür bei der Verkehrslenkung einsetzen.

Auf der Clayallee kommt es vor dem Geschäftszentrum immer wieder zu Staus, auch durch Pkw, die darauf warteten, in die Tiefgarage der "Welle" hineinfahren zu können. Kurz hinter der "Welle" beginnt auch schon die Wartespur für fünf BVG-Buslinien, die ebenfalls durch parkende Autos behindert werden. "Besonders an Sonnabenden ist die Situation dann auch noch vor Kaiser’s besonders schlimm", begründet Maren Schellenberg den Antrag der Grünen.Durch ein absolutes Halteverbot vor den Geschäften könnten Autofahrer gefahrenloser in die Clayallee Richtung Dahlem einbiegen. Bislang halten oder parken Fahrzeuge auf der rechten Spur. Laut Maren Schellenberg soll dies nicht mehr möglich sein. Autofahrer, die bei Saturn auf die Clayallee wollen, sollen so bessere Sicht in die Straße haben. Die Grünen-Verordnete kritisierte auch die Einfahrt der "Zehlendorfer Welle". Sie müsste eigentlich verändern werden, um die Umgebung dort verkehrssicherer zu machen. Da sich die Einfahrt jedoch auf dem Privatgrundstück befindet, hätten die Verordneten keine Möglichkeit, eine Veränderung zu bewirken.

Auf SPD-Antrag beschlossen die Verordneten zudem, dass vor Kaiser’s und vor Saturn weitere Fahrradbügel montiert werden. Auf diesem Weg will die SPD Ordnung in die Fahrradflut bekommen. Der Bedarf sei riesig und vor der "Zehlendorfer Welle" noch ausreichend Platz. Wie viele montiert werden könnten und die Höhe der Kosten soll das Bezirksamt ermitteln. Die SPD-Verkehrsexpertin Juliane Kölsch schlägt etwa zwei Dutzend "Kreuzberger Bügel" vor.


Martinus Schmidt / mst
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