Kunger-Kiez als Heimat für die Kunst: Udo Keck präsentiert seine Werke

Udo Keck im Projektraum KK 66, einer Mischung aus Atelier und Galerie. (Foto: Ralf Drescher)
Berlin: Projektraum KK 66 |

Alt-Treptow. Rund um die Karl-Kunger-Straße sind zahlreiche Künstler zu Hause. Ein örtlicher Bürgerverein betreibt dort die Kiez-Galerie. Mit Udo Keck hat sich nun ein weiterer bildender Künstler etabliert.

Projektraum KK66 – das steht für die Adresse Karl-Kunger-Straße 66 – nennt Keck seine kleine Galerie in einem ehemaligen Ladengeschäft. Seit dem Bau des Park Centers Treptow mussten viele kleine Geschäfte im Kiez aufgeben. Künstler haben die freiwerdenden Räume für sich entdeckt.

Udo Keck (51) stammt aus Weimar, hat dort erst Instandhaltungsmechaniker gelernt, nach seinem Umzug nach Berlin das Abitur gemacht und dann an der Universität der Künste Bildende Kunst studiert. Seine Brötchen verdient er seitdem als freischaffender Künstler und Kunstlehrer.

Keck malt vorzugsweise in Acryl oder Aquarell, modelliert aus Stahl und Terrakotta oder er fotografiert. Mit der Kamera spürte er im Brandenburgischen die in Stein gekratzten Spuren der letzten sowjetischen Soldaten auf, die 1994 Deutschland verlassen hatten.

Seine Räume, einen weiteren gibt es in Jamlitz am Rand des Spreewalds, will Udo Keck künftig auch anderen Künstlern für projektbezogene Ateliernutzung und als Ausstellungsraum zur Verfügung stellen. Außerdem sind Wochenendkurse für Malerei und Aquarellieren geplant. RD

Wer Interesse an einer Zusammenarbeit mit Udo Keck hat oder die Ausstellung im Projektraum KK 66 besuchen möchte: Geöffnet ist jeweils nur nach Vereinbarung mit dem Künstler unter  0176/31 34 97 79.
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