Mit modernster Technik: UKB nimmt neuen Rettungshubschrauber in Betrieb

Innensenator Frank Henkel (CDU) dankte Steffen Lutz, Vorstand der DRF-Luftrettung, dass der Verein den hochmodernen Hubschrauber am UKB stationiert. „Die medizinische Versorgung der Region wird davon profitieren“, erklärte er. (Foto: Foto: ukb)
Berlin: UKB Berlin |

Biesdorf. Das Unfallkrankenhaus Berlin verfügt über einen neuen Hubschrauber für die Luftrettung. Die neue Maschine ist moderner, für Rettungseinsätze optimiert und leiser als das bisherige Modell.

Die Besatzungen von „Christoph Berlin“ starten seit Anfang Juli mit einer Maschine des Typs H 145 zu ihren Rettungseinsätzen. Der Hubschrauber ist für nächtliche Einsätze mit Nachtsichtgeräten noch optimaler geeignet. Auch die medizinische Ausstattung ist hochmodern.

Der neue „Christoph Berlin“ ist leistungsstärker als die Vorläufermodelle und bietet dank des ummantelten Heckrotors mehr Sicherheit im Einsatz. Auch die Funk- und Navigationsanlagen wurden neu entwickelt. Beispielsweise werden alle wichtigen Flugdaten auf großen Displays angezeigt.

Eine Besonderheit des H 145 ist das vollkommen neu gestaltete Innenraumkonzept, an dessen Entwicklung die DRF-Luftrettung beteiligt war. Unter anderem wurde die Trage von links nach rechts platziert, um der Besatzung ergonomischeres und effizienteres Arbeiten zu ermöglichen. Die Sitze der Besatzungsmitglieder können gedreht und an unterschiedlichen Stellen der Kabine positioniert werden. Damit können Notarzt und Rettungsassistent optimal auf die Anforderungen jedes einzelnen Patienten eingehen. „Wir haben hierfür neun Millionen Euro investiert“, erklärte Steffen Lutz, Vorstand der DRF-Luftrettung am Tag der Inbetriebnahme des Hubschraubers auf dem Dach des UKB am Dienstag, 5. Juli. Innensenator Frank Henkel (CDU), zuständig für die Berliner Rettungsdienste ließ sich die Funktionsweise des neuen rot-weißen Fluggeräts ausführlich erklären. „Die medizinische Versorgung der Region wird davon profitieren“, erklärte er anschließend. Der Hubschrauber hat auch einen geringeren Geräuschpegel als sein Vorgänger. „Das ist in einer dicht besiedelten Großstadt wie Berlin ein wichtiger Pluspunkt“, erläuterte Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des UKB.

Die Klinik habe schon bei der Einweihung des Hangars vor acht Jahren den Anwohnern versprochen, nach Möglichkeit immer den modernsten und geräuschärmsten Hubschrauber einzusetzen.

Der neue „Christoph Berlin“ ist 24 Stunden täglich einsatzbereit und als fliegende Intensivstation ausgestattet. Er wird für dringende Patiententransporte zwischen Kliniken und in der Notfallrettung eingesetzt.

Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern erreicht er in maximal 15 Flugminuten. hari
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