Bürgersteig vor dem Cumberland beheizt

Charlottenburg. Für große Aufregung sorgte die Mitteilung, dass vor dem Haus Cumberland der Bürgersteig beheizt werde. Die Landesvorsitzende der Grünen, Bettina Jarasch, warf den Eigentümern Energieverschwendung vor.

Die verstehen die Aufregung nicht: Bei der Abtauvorrichtung vor dem Haus Cumberland handele es sich um eine moderne und effiziente Maßnahme zum Schutz der Passanten vor Eis- und Schneeglätte und nicht um eine luxuriöse "Bürgersteigbeheizung". In Berlin wurde zum Schutz der Straßenbäume der Einsatz von Tausalz weitgehend verboten. Obwohl in strengen Wintern den Ku’damm entlang und auf dem Breitscheidplatz regelmäßig Anrainer und Bürger beim Eishacken zu sehen sind, steigt aufgrund genannten Verbotes die Zahl der Unfälle. "Auch vor dem Cumberland kam erst im vergangenen Winter und trotz des regulär ausgeführten Winterdienstes eine Seniorin zu Fall und verletzte sich. Solche Unfälle gehören nun der Vergangenheit an", sagen die Investoren zu dem Vorwurf. Hinsichtlich der ihnen vorgeworfenen Energieverschwendung stellen sie fest, dass die Fahrzeuge der Schneeräumdienste ebenfalls Energie verbrauchen und dazu noch die Luft mit Abgasen belasten und das Pflaster schädigen. "Diese Abtauanlage ist nach unserer Auffassung nicht nur eine ökonomisch sinnvolle, sondern dank ihrer extrem kurzen Einsatzzeiten auch eine ökologisch vertretbare Lösung, um den stark frequentierten Gehweg vor dem Cumberland zuverlässig und in kürzester Zeit eisfrei zu halten."


Frank Wecker / FW
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