Das Bröhan-Museum an der Schloßstraße lädt ein

Charlottenburg. Das auf die Periode des Jugendstils spezialisierte Bröhan-Museum in der Schloßstraße 1a setzt auch in diesem Jahr seine Familiensonntage fort.

Jeden 3. Sonntag im Monat um 11 Uhr werden für Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren und ihre Familien spezielle Rundgänge, Suchspiele und Arbeitsgruppen angeboten, die in die fantasievolle Welt des Jugendstils einführen. Diese Veranstaltungen dauern etwa anderthalb Stunden. Die Teilnahme ist kostenlos. Jeder Familiensonntag hat ein eigenes Thema. Museumspädagogen, Künstler, Musiker und eine Märchenerzählerin wirken daran mit. Jeder Termin gliedert sich in einen didaktischen und einen praktischen Teil. Im didaktischen Teil gibt es Rundgänge und Suchspiele. Im praktischen Teil erstellen die Kinder eigene kleine Kunstwerke, ertasten Materialien, hören Märchen. Der erste Familiensonntag des neuen Jahres findet am 20. Januar um 11 Uhr statt. Sein Thema lautet: "Wie kommt die Kunst ins Museum?"

Aktuell zeigt das Bröhan-Museum noch bis zum 27. Januar die Ausstellung "Die Welt will Grunewald von mir." Es werden Bilder von Walter Leistikow ausgestellt, die aus dem Nachlass von Werner und Irmgard Küpper stammen. Die verstorbene Berliner Sopranistin Irmgard Küpper hat dem Bröhan-Museum 15 Bilder des Künstlers Walter Leistikow vererbt. Das Vermächtnis belegt die langjährige Verbundenheit der Eheleute Werner und Irmgard Küpper, die eine beachtliche Kunstsammlung besaßen, zum Bröhan-Museum.

Das Museum ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr und an allen Feiertagen geöffnet. Der Eintritt beträgt sechs und ermäßigt vier Euro. Jeden ersten Mittwoch im Monat ist der Eintritt frei.

Frank Wecker / FW
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