Eisenskulptur auf dem Meyerinckplatz muss weg

Charlottenburg. Die umstrittene Skulptur "Ikarus" des Künstlers Georg Seibert kann nicht länger als bis zum 31. Oktober auf dem Meyerinckplatz verbleiben.

Danach muss sie abtransportiert werden - auf Kosten des Künstlers. Der Bezirk werde auch keine weitere Genehmigung erteilen, sie an einem öffentlichen Ort in Charlottenburg-Wilmersdorf aufzustellen, sagte Kulturstadtrat Klaus-Dieter Gröhler in der jüngsten Versammlung der Bezirksverordneten. Der Ikarus steht seit dem 18. November 2011 auf dem Platz. Seitdem kam es immer wieder zu Einwohnerprotesten gegen das Kunstwerk. Das Bezirksamt sieht ein erhöhtes Verletzungsrisiko, vor allem in den Abendstunden: Passanten sind dagegen gelaufen. Die Skulptur stand bereits 1994 und 1995 auf dem Meyerinckplatz. Danach wurde sie bis 2003 in Friedrichsfelde aufgestellt, dann beim Künstler im Wendland und von 2010 bis 2011 auf dem Mittelstreifen des Hohenzollerndamms in Höhe der Kommunalen Galerie.


Karen Noetzel / KEN
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