Nächster Schritt für „Fair Trade Town“

Friedenau. Mit großen Schritten geht der Bezirk Richtung Ernennung zur „Fair Trade Town“, zur Stadt des fairen Handels. Ein weiterer Markstein ist ein Projekt mit Friedenauer Kita-Kindern.

Die bezirkliche Steuerungsrunde hat es mit „faire Kekse backen“ überschrieben. Seinen Auftakt erlebte das Projekt am 6. April in der Kindertagesstätte „Paul und Anna“ der Friedenauer evangelischen Kirchengemeinde „Zum Guten Hirten“. Nachdem die Kinder mit dem Thema auf spielerische Weise vertraut gemacht worden waren, ging es an diesem Tag praktisch zur Sache. Unter Anleitung einer Mitarbeiterin des Vereins „Essen mit Biss“ und nach eigens für den Anlass kreierten Rezepten wurden eifrig Kekse gebacken. Der Kooperationspartner, der Discounter Lidl, hatte die benötigten Fair-Trade-Zutaten sowie weitere Ingredienzien, die meisten in Bio-Qualität, gespendet.

Ein Teil der Kekse wird zu Hause vernascht, ein Teil aber an Seniorenhäuser in Schöneberg abgegeben. Auf den selbst bemalten Verpackungstüten haben die Kita-Kinder ihre Eindrücke und Wünsche zum Thema festgehalten. Ein großer Wunsch der Steuerungsrunde ist es, dass die kleinen Bäcker mit den Senioren über den fairen Handel ins Gespräch kommen.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) kündigte an, demnächst die Bewerbungsunterlagen zur Ernennung als „Fair Trade Town“ zusammenzustellen und an den Auslober, der Kölner Verein "Transfair zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt" (www.fairtrade-towns.de), einzuschicken.

Fairer Handel will eine Brücke schlagen zwischen Produzenten zumeist in der Dritten Welt und den Verbrauchern in den reichen Industriestaaten mit dem Ziel, verantwortungsvoll zu konsumieren. KEN
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