Kriegsende auf der Zitadelle: Heimatkundler suchen Zeitzeugen

Haselhorst. Anlässlich des Kriegsendes von 1945 sucht die Heimatkundliche Vereinigung Spandau Zeitzeugen, die sich noch an die Vorgänge von 1945 im Bereich der Zitadelle erinnern können.

Es geht um die Tage vor der Übergabe, die eigentliche Übergabe der Zitadelle an die Armee der Sowjetunion und die Tage nach der Kapitulation im April und Mai 1945. "Wer kann sich daran erinnern, ob es im Bereich der Zitadelle zu Kampfhandlungen kam, ob Bomben in die Festungsanlage fielen oder wie die Verhandlungen mit den Sowjets liefen", fragt der Erste Vorsitzende der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau, Karl-Heinz Bannasch.

"Bis heute gibt es teilweise widersprüchliche Angaben zum Kriegsende im Bereich der Zitadelle Spandau. Wir haben die Hoffnung, dass vielleicht noch beteiligte Personen leben", fasst Bannasch seine Bitte zusammen. Es werden auch Tagebuchaufzeichnungen, Erinnerungen oder ähnliches aus dieser Zeit gesucht.

Die Heimatkundliche Vereinigung ist immer dienstags und donnerstags in der Zeit von 10 bis 14 Uhr unter 334 62 70 zu erreichen.

Christian Schindler / CS
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