Eine Idee wird zum Kunstwerk: Metallskulptur von Jugendlichen eingeweiht

Die Metallskulptur der Jugendlichen aus dem Jugendzentrum Betonia ist im Innenhof des Bezirksamtsgebäudes in der Riesaer Straße 94 zu besichtigen. (Foto: hari)
Berlin: Jugendamt Marzahn-Hellersdorf |

Hellersdorf. Künstler und Jugendliche können sehr gut zusammenarbeiten. Aktuellstes Beispiel ist eine neue Skulptur auf dem „Kunsthof“ im Jugend- und Sozialamt in der Riesaer Straße.

Die 200 Kilogramm schwere Skulptur ist das Ergebnis der Zusammenarbeit der Künstler der Metallwerkstatt auf dem Gelände der Alten Börse Marzahn und des Jugendzentrums Betonia in der Wittenberger Straße. Jugendliche vom Betonia schufen ein Objekt aus Stahl, das sich als Symbol für ihre Lebenswelt verstehen lässt.

Das Kunstwerk wurde am Dienstag, 1. September, im Innenhof des Bezirksamtsgebäudes in der Riesaer Straße 94 eingeweiht. Hier stehen schon einige Kunstwerke, die während der zurückliegenden Jahrzehnte hier aufgestellt wurden. Es handelt es sich um öffentliche Auftragsarbeiten, die auf den Geländen von Kitas und Schulen standen, die vor mehr als zehn Jahren abgerissen wurden.

Die Arbeit aus Stahl ist zweieinhalb mal zweieinhalb Meter lang und breit und ebenso hoch. Sie besteht aus einem aus Stahl gearbeiteten Baum, der inmitten von Hochhäusern steht. „So sehen wir unsere Umgebung“, sagt Tim, der an der Skulptur mitgearbeitet hat.

Die Arbeit an dem Kunstwerk begann im Frühjahr vergangenen Jahres mit Diskussionen und Planungen im Betonia. Bald wurden die Künstler Kerta von Kubin und Claudio von der Metallwerkstatt in der Alten Börse hinzugezogen. Im Sommer nahmen die ersten Jugendlichen die Arbeit in der Metallwerkstatt auf.

Insgesamt waren an dem Kunstwerk rund 15 Jugendliche aus dem Betonia beteiligt. Einige wie Tim, Paul und Dominique blieben am kontinuierlichsten an der Arbeit dran und leisteten die meisten Stunden, bis sie im Frühsommer dieses Jahres fertig war. Für die Beteiligten zählte vor allem die Beschäftigung mit dem Metall.

„Wir brauchten ihnen eigentlich nur zu zeigen, wie man mit den Maschinen arbeitet, dem Schweißgerät und der Flexmaschine. Alles andere haben die Jugendlichen allein gemacht“, erzählt Kerta von Kubin. Zuletzt musste die Skulptur nur noch vom Gelände der Alten Börse zur Riesaer Straße geschafft werden. Dabei halfen die Mitarbeiter des Tiefbauamtes. hari

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