Treptow-Köpenick und Subotica beteiligen sich an Nachhaltigkeitsprogramm

Treptow-Köpenick. Der Bezirk hat seine Partnerschaft mit der serbischen Gemeinde Subotica jetzt erweitert.

Mit dem offiziellen Auftakt von zwölf Nachhaltigkeitspartnerschaften zwischen Kommunen aus Deutschland, Bosnien und Herzegowina, Serbien und dem Kosovo ist das neue bundesweite Pilotprogramm "Kommunale Nachhaltigkeitspartnerschaften" erfolgreich gestartet. An der zweitägigen Auftaktveranstaltung Mitte Januar in Gelsenkirchen nahmen rund 100 kommunale Vertreter aus Deutschland und Südosteuropa teil, darunter auch zwei aus Treptow-Köpenick. Der Bezirk hatte sich gemeinsam mit München und der serbischen Partnerstadt Subotica erfolgreich um die Teilnahme an dieser Pilotphase beworben. Das Programm „Kommunale Nachhaltigkeitspartnerschaft“ wird vom Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit gefördert.

Für die zweijährige Projektphase, die im Dezember 2018 endet, vereinbarten die Partnerkommunen eine langfristige und systematische Zusammenarbeit und einen Dialogprozess. Gemeinsam mit der Kollegin aus München und den drei politischen Vertretern der Stadt Subotica hat sich das Dreierbündnis darauf verständigt, sich in den kommenden zwei Jahren mit dem Nachhaltigkeitsziel der hochwertigen Bildung zu befassen.

Erfahrungen austauschen

Dabei wird es um einen Austausch von Wissen zur Integration von benachteiligten Personengruppen in das gesellschaftliche Leben gehen. Alle Kommunen werden von den Erfahrungen der jeweils anderen profitieren und ihre Kenntnisse erweitern. Mit der Unterzeichnung und Übergabe der „Memoranda of Understanding“ haben sie sich auch offiziell zu dieser Projektpartnerschaft und der Verantwortung ihrer Kommune bei der Lösung globaler Probleme vor Ort bekannt.

Die Partnerschaft zu Subotica im Norden Serbiens pflegt der Bezirk seit 2002. Die Stadt liegt auf halbem Weg von Belgrad nach Budapest. Die 100 000 Einwohner zählende Stadt ist multikulturell, größte Bevölkerungsgruppe sind die Ungarn (32,7 Prozent), gefolgt von Serben (29,9 Prozent) und Kroaten (9,2 Prozent). RD
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