Lili Sommerfeld gewann Song Contest

Lili Sommerfeld. (Foto: Doro Zinn)

Kreuzberg. Lili Sommerfeld aus Kreuzberg entschied den ersten Berliner Song Contest für sich. Sie gewann am 19. April im SchwuZ in Neukölln klar vor den Vertretern aus Friedenau und Fennpfuhl.

Schon der Name machte deutlich: Vorbild für die Veranstaltung war der Eurovision Song Contest (ESC). Nur dass statt Teilnehmern aus verschiedenen Ländern hier Vertreter aus den Berliner Ortsteilen ins Rennen gingen. 50 Sänger und Bands hatten gemeldet. Sie mussten zunächst in zwei Halbfinals gegeneinander antreten. Die besten kamen anschließend in die Endrunde.

Dort war Lili Sommerfeld mit ihrem Song "The War is Over When We Dance" (Der Krieg ist vorüber, wenn wir tanzen) die klare Favoritin des Publikums, das gleichzeitig als Jury fungierte. Sie erhielt 1192 Punkte und lag deutlich vor den Nächstplatzierten, auf die 756, beziehungsweise 728 Punkte entfielen. Ähnlich wie beim ESC konnten bis zu zwölf Punkte vergeben werden.

Lili Sommerfeld ist ausgebildete und professionelle Musikerin. Selbst komponierte und getextete Popsongs mit Jazzeinflüssen sind ihr Markenzeichen. Bei Insidern gilt sie bereits als deutsche Antwort auf Adele. Als Preis gab es für die 26-Jährige unter anderem ein Promotionspaket für ihr Siegerlied. Außerdem wird sie beim Motzstraßenfest sowie am 20. Juni bei der Gala zum Christofer Street Day auftreten.

Der Erlös des Song Contests ging an einen Verein für russischsprachige Homosexuelle in Berlin.


Thomas Frey / tf
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