2017 eröffnet der Bezirk zwei Spielplätze

Auf einem Infoblatt werden die Eltern darauf aufmerksam gemacht, dass das alte Spielgerät aus Sicherheitsgründen abgebaut werden muss. (Foto: K. Menge)

Steglitz-Zehlendorf. Die drei Jahrzehnte alten Spielgeräte auf dem Augusta-Platz müssen abgebaut werden. Darüber informiert eine kurze Information am Eingang des Spielplatzes. Eltern mit kleinen Kindern, befürchten nun, dass der Spielplatz für immer geschlossen wird.

Stadträtin Christa Markl-Vieto (B’90/Grüne) gibt Entwarnung: „2017 ist eine Sanierung des Spielplatzes vorgesehen.“ Der Spielplatz bleibe erhalten. Allerdings müsse das Kombi-Gerät aus Kletterhaus, Rutsche und Schaukeln aus Sicherheitsgründen abgebaut werden, weil sehr viele Teile davon marode sind und eine Reparatur nicht mehr wirtschaftlich wäre.

Die Sanierung des Spielplatzes habe im nächsten Jahr Priorität. Denn in dem Einzugsbereich rund um den Augusta-Platz gibt es gerade mal zwei weitere Spielplätze. „Der Bezirk hat in diesem Bereich keine Freiflächen. Somit können wir keine neuen Spielplätze anlegen“, sagt die Stadträtin. Im Vorfeld der Sanierung und Neugestaltung wird das Kinder- und Jugendbüro (KiJuB) die Nutzer des Spielplatzes bei der Planung mit einbeziehen.

Das KiJuB hat aktuell auch die Planung des Spielplatzes im Gemeindepark Lankwitz geleitet und die Schüler der Paul-Schneider-Schule und der Grundschule Alt-Lankwitz beteiligt. Viele Ideen der Kinder sind in die Neugestaltung eingeflossen. Derzeit mauern und baggern Auszubildende des Bezirksamtes aus dem Garten- und Landschaftsbau auf dem Areal am Rande des Gemeindeparks.

Im Frühjahr 2017 soll der neue Spielplatz fertig sein. Es entstehen zwei separate Bereiche für Kleinkinder als auch älter Kinder. Geplant ist auch ein Wasserspiel und ein Pavillon als Treffpunkt. KM
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