BFC Preussen startet am Sonntag als Titelfavorit in die Rückrunde

Die Preussen haben unter Trainer Andreas "Zecke" Neuendorf (links) - hier mit Julian von Gliszczynski - Kurs auf die Berlin-Liga genommen. (Foto: Nittel)

Lankwitz. Am Sonntag, 15. Februar beginnt für den BFC Preussen die Rückrunde in der Fußball-Landesliga. Und nach einer bärenstarken Hinrunde mit elf Siegen und drei Niederlagen geht die Truppe von der Malteser Straße nicht nur als Spitzenreiter, sondern auch als Favorit auf Meisterschaft und Aufstieg in die zweite Saisonhälfte.

"Wir wollen aufsteigen. Das ist überhaupt keine Frage", hatte sich Andreas Mittelstädt, der Vorsitzende der Fußball-Abteilung beim BFC, bereits zum Ende der Hinrunde klar geäußert. Etwas verhaltener klang die Aussage von Trainer Andreas "Zecke" Neuendorf: "Es sind noch 14 Partien zu absolvieren. Da kann eine Menge passieren", erklärte der ehemalige Bundesliga-Profi, für den der BFC die erste Trainerstation ist. "Wir tun gut daran, von Spiel zu Spiel zu schauen und weiter an uns zu arbeiten." Die Tabelle gibt dem Trainer recht: Die Preussen liegen mit 33 Punkten auf Platz eins, gefolgt von Stern Marienfelde (30), dem FSV Berolina Stralau (29), den Füchsen Berlin (27) und der zweiten Mannschaft vom FC Viktoria Berlin (26). Das sind die Teams, die den Aufstieg unter sich ausspielen werden.

Mit Mittelfeldspieler Gökhan Aslan vom SV Tasmania haben die Preussen in der Winterpause einen Spieler verpflichtet, der beim Tabellenzweiten der Berlin-Liga zu den absoluten Leistungsträgern gehört hat. Damit wird Coach Neuendorf künftig noch mehr Möglichkeiten haben, das Spiel nach vorn variabler zu gestalten. Im Angriff verfügt der BFC mit Toptorjäger Dennis Dort, der in der Hinrunde schon 20 Treffer erzielen konnte, und dem erfahrenen Spielführer Rommel Abou-Chaker über zwei Topleute. Und die Abwehr um Torwart Nikolai Klarkowski ist ohnehin eine Klasse für sich: Mit nur zehn Gegentoren in 14 Spielen ist sie das Prunkstück bei den Lankwitzern. Da sollten auch die Abgänge zu verschmerzen sein: Jan-Peer Rießler wechselte zum Lichtenrader BC. Salih Gayret wird künftig nur noch in der zweiten Mannschaft des BFC in der Kreisliga B kicken.

Dass die Preussen die Meisterschaft holen, glaubt auch die Konkurrenz. Holger Seidel, Vorsitzender beim Tabellensechsten Wittenauer SC Concordia legt sich fest: "Wenn man allein die Eindrücke der Hinrunde nimmt, dann sind die Preussen eindeutig der Favorit. Beim 0:3 im Hinspiel haben sie uns klar dominiert. Und das ist uns - in dieser Form - in keiner anderen Partie passiert." Nur der FC Viktoria könne stark genug sein, das Team um Coach Neuendorf noch zu gefährden. Auch Füchse-Coach Guido Perschk sieht die Lankwitzer vorn: "Der BFC hat den besten und dazu einen sehr ausgeglichen besetzten Kader. Deshalb glaube ich, dass sie aufsteigen werden."

Auch die Fans sind voller Zuversicht, im Sommer wieder in Berlins höchste Spielklasse zurückzukehren. Bereits am Rande der Partie gegen die Füchse am 5. Oktober hatten sich zwei ältere Besucher unterhalten.

Das Gespräch ging so: "Und? Glaubst Du, dass wir aufsteigen werden?" "Na klar! Zecke wird’s schon richten."

Die Partie zum Rückrundenstart beim Wittenauer SC Concordia auf dem Sportplatz an der Göschenstraße wird am Sonntag, 15. Februar, um 12 Uhr angepfiffen.

Michael Nittel / min
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