Vortrag über ein Jahrhundertprojekt

Lichterfelde. Vor über 100 Jahren wurden die Berliner Vororte an das Wassernetz angeschlossen. Vor allem Lichterfelde profitierte dabei vom Bau des Teltowkanals.

Wasser spielte eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der ärmlichen Dörfer auf der Teltow-Hochebene zu aufblühenden Vorort-Gemeinden. Doch schon bald wurde klar, dass die großzügige Versorgung der neuen Siedlungsgebiete mit Wasser große Probleme mit sich brachte. Wie sollte man das Abwasser wieder loswerden.

Um 1900 stank es stellenweise zum Himmel, insbesondere in den noblen Gegenden wie Groß-Lichterfelde. Weitsichtige Politiker und findige Ingenieure fanden Lösungen, die einem noch heute Respekt einflößen.

Das "Jahrhundertprojekt Teltowkanal" war nur eines davon. Aber ohne ihn hätte sich der Berliner Süden ganz anders entwickelt.

Davon handelt der Vortrag von Clemens Scheel, Ingenieur für Abwassertechnik und technischer Consultant, im Steglitz Museum, Drakestraße 64A. Er findet im Rahmen der Ausstellung "150 Jahre Lichterfelde" am Sonntag, 15. Februar, 16 Uhr, statt Der Eintritt ist frei.


Karla Menge / KM
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