Ampelanlagen am Hindenburgdamm sollen verbessert werden

Lichterfelde. Der Hindenburgdamm ist im Abschnitt an der Paulus-Kirche nicht besonders fußgängerfreundlich. Es gibt zu wenig sichere Überquerungsmöglichkeiten. Die Ampeln, die es gibt, sind nicht behindertengerecht. Die Bezirksverordneten haben Verbesserungen beschlossen.

In drei Beschlüssen setzen sich die Verordneten für verbessernde Maßnahmen am Hindenburgdamm ein. So soll das Bezirksamt sich für die Einrichtung einer Fußgängerampel am Hindenburgdamm, Höhe Paulus-Kirchengemeinde, einsetzen. In unmittelbarer Nähe befinden sich mehrere Kitas und die viel befahrene Straße ist an dieser Stelle besonders unübersichtlich. Mit einer Bedarfsampel soll ein sicheres Überqueren ermöglicht werden. Zudem soll die Grünphase für Fußgänger an den Ampeln an der Kreuzung Hindenburgdamm/Manteuffelstraße verlängert werden. Vor allem ältere Passanten klagen über viel zu kurze Grünphasen für Fußgänger. Die Bezirksverordneten haben jetzt das Bezirksamt aufgefordert, sich für längere Grünphasen einzusetzen.

In einem dritten Beschluss fordert die Bezirksverordnetenversammlung die Umgestaltung der Ampel am Hindenburgdamm, Ecke Moltkestraße zu einer barrierefreien Ampel. Diese Ampel solle umgehend mit "Elementen der Blinensignalisierung wie Taster mit Orientierungston, Vibrationssignal und akustischem Freigabesignal umgebaut werden" heißt es in dem Beschluss. Die Umstellung der Anlage macht sich schon deshalb erforderlich, weil hier viele sehbehinderte die Straße überqueren müssen, um zur Augenklinik zu gelangen. Die Verkehrslenkung Berlin (VLB) hat dazu eine Prüfung der Situation angekündigt und für das nächste Jahr Baumaßnahmen in Aussicht gestellt.


Karla Menge / KM
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