Mondlandschaft mit Pfützen an der Anger-Baustelle

Riesige Pfützen am Rande der Baustelle zwischen Allee der Kosmonauten und der Bärensteinstraße erstrecken sich auf die umliegenden Wege. (Foto: hari)

Marzahn. Das Gelände an der Anger-Baustelle ist unübersichtlich und die Wege im Umfeld sind schlecht. An der Situation wird sich bis zum Herbst laut dem Bezirksamt nichts ändern.

Das Gebiet zwischen der Allee der Kosmonauten und der Bärensteinstraße ist eine riesige Baustelle. Hier entsteht das neue Zentrum „Am Anger“. Die gewohnten Wege zwischen Allee der Kosmonauten und Bärensteinstraße stehen nach Niederschlägen unter Wasser und nicht passierbar.

Die Fertigstellung des neuen Zentrums im Stadtteil verzögert sich um ein Jahr. Es gibt also auch diese Baustelle ein Jahr länger als geplant. Von den Gebäuden ist bisher nur die zweigeschossige Ladenzeile fertig. Auch ein Teil der neuen Parkplätze wurde bereits gebaut. In diesem Frühjahr soll mit dem Bau eines Marktgebäudes und eines Lebensmittelmarktes begonnen werden. Sie sollen im kommenden Jahr fertig werden.

Auf Nachfrage der Berliner Woche erklärte Verkehrsstadtrat Johannes Martin (CDU), dass sich Anwohner wegen der nicht passierbaren Wege um das Baugelände auch schon im Bezirksamt beschwert hätten. Gegenwärtig sei das Straßenamt dabei, festzustellen, über wessen Grund und Boden die Wege verlaufen. Dies herauszufinden sei aufgrund der Aktenlage nicht so einfach und werde Zeit kosten. Das Straßenamt werde anschließend alle Eigentümer auffordern, ihre Wege instandzusetzen. Dies gelte auch für das Bezirksamt, dass hier Grundstücke besitzt. Mit einer grundlegenden Verbesserung der Situation sei nicht vor Herbst zu rechnen. hari
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