Marzahner Tor erhält Zukunftspreis: Engagement für Zirkus Cabuwazi gewürdigt

Der erste Preis in der Kategorie Genossenschaften ging an die Wohnungsgenossenschaft Marzahner Tor für ihr Engagement für den Kinderzirkus Cabuwazi. (Foto: hari)
Berlin: Kinderzirkus Cabuwazi |

Marzahn. Die Wohnungsgenossenschaft Marzahner Tor erhielt den Zukunftspreis der Berlin-Brandburgischen Wohnungsunternehmen. Der Preis ist eine Auszeichnung für die Unterstützung des Kinderzirkus Cabuwazi.

Der diesjährige Zukunftspreis des Verbandes der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen (BBU) stand unter dem Motto „Erfolgsfaktor Kooperation“. Der Verband zeichnete Wohnungsunternehmen aus, die gemeinsam mit Partnern in ihren Regionen Projekte für ein gutes Zusammenleben umsetzen.

Die Marzahner Tor unterstützt den Standort Springling des Kinderzirkus Cabuwazi seit dem Jahr 2008. Dieser befindet sich nahe des S-Bahnhofes Roaul-Wallenberg-Straße am Rande des Einzugsgebietes der Wohnungsgenossenschaft. Insgesamt zehn Zirkuswagen stehen um das weithin sichtbare Zirkuszelt. Hier üben sich Kinder aus dem ganzen Bezirk in den unterschiedlichsten Zirkusdisziplinen. Mit ihren Auftritten im Zirkuszelt und bei Anlässen wie Straßenfesten bereichern sie das kulturelle Leben.

„Wir wollten mit der Kooperation Defizite bei den Betreuungs- und Freizeitangeboten im Bezirk ausgleichen. Die Kinder sollen außerhalb der Schule Möglichkeiten zur Entwicklung ihrer körperlichen und geistigen Fähigkeiten haben“, erläutert Robert Wardell, Pressesprecher der Wohnungsgenossenschaft. Die Marzahner Tor ermöglicht den Kindern ihrer Mieter, an Zirkus-Workshops teilzunehmen. Außerdem wurden Zirkusvorstellungen für Mieter der Genossenschaft organisiert sowie Artisten vom Standort Springling für Mieterfest engagiert. Zirkustrainer vom Standort Springling arbeiten auch in Kindertagesstätten, zu denen die Marzahner Tor Kooperationsbeziehungen unterhält. Hierfür übernahm die Wohnungsgenossenschaft die Kosten.

Die Marzahner Tor investierte auch direkt in den Zirkusbetrieb an der Raoul-Wallenberg-Straße. Sie bezahlte komplett die neue Heizungsanlage für das Zirkuszelt. Nur dadurch konnte der Spielbetrieb auf längere Sicht gesichert werden.

"Besonders die langfristige, vielseitige und sehr auf Kontinuität setzende Zusammenarbeit hat die Jury beeindruckt“, heißt es in der Begründung der Jury. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert. hari
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