Amt prüft mehrere Standorte: Eichepark ein Favorit

Marzahn-Hellersdorf. Die Verwaltung des Bezirks will zwei öffentliche Grillplätze in Marzahn-Hellersdorf einrichten. Ein erster Platz soll innerhalb der nächsten vier Wochen als solcher benannt werden. Beim zweiten will sich das Amt mit der Prüfung bis zum Herbst Zeit lassen.

Einer der beiden Grillplätze soll im Eichepark in der Nähe des Marzahner Kletterfelsens sein. Das hat die Bezirksverordnetenversammlung auf ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause beschlossen. Den Antrag hatten CDU und SPD gestellt. Stadtentwicklungsstadtrat Christian Gräff (CDU) wollte sich allerdings weder auf diesen noch einen anderen Standort festlegen lassen. Mehrere Grillplätze seien in der engeren Wahl. Sie alle müssten noch darauf überprüft werden, ob sie wirklich geeignet sind. "Wir müssen sehen, dass im Umfeld keine Brände entstehen können und wir uns mit den Grillplätzen keine Müllprobleme schaffen", teilte Stadtentwicklungsstadtrat Christian Gräff (CDU) mit.

Welche Standorte außer dem am Kletterfelsen noch geprüft werden, wollte er nicht sagen. Erst müsse eine Entscheidung seines Amtes gefallen sein. Allerdings gab er preis, dass Standorte dabei sind, an denen schon jetzt allerdings illegal gegrillt werde wie im Bürgerpark Marzahn, am Biesdorfer Baggersee und an den Kaulsdorfer Seen. Was dort an Scherben, Verpackungen, Unrat, Speiseresten und anderem Müll liegen bleibt summiert sich in einer Saison schnell zu einem Kubikmeter. Und die Kosten trägt die Allgemeinheit.


Harald Ritter / hari
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