Zimmerpflanzen staubfrei halten

Zimmerpflanzen ohne Staub auf den Blättern sind besser für das Raumklima als schmutzige. Hobbygärtner sollten große Blätter daher regelmäßig abstauben, rät der Zentralverband Gartenbau in Bonn.

Denn Staub, der durch die Heizungsluft im Raum aufgewirbelt wird, lagert sich auf den Blättern ab. Aber nur, wenn diese frei sind, kann die Pflanze Schadstoffe gut absorbieren und die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöhen.

Ein weiches Staubtuch eignet sich, um große Blätter in regelmäßigen Abständen abzuwischen. Alternativ sollten die Zimmerpflanzen immer mal wieder mit einem handwarmen Strahl aus der Duschbrause gewaschen werden. Der Strahl müsse aber sanft eingestellt sein, erklärt der Zentralverband. Außerdem müssen Hobbygärtner den Wurzelballen beim Duschen gut abdecken, sonst werde das Substrat aus dem Topf gespült.

Die trockene Heizungsluft schadet den Pflanzen auch direkt: Ihre Blätter trocknen leicht aus. Hobbygärtner sollten die Pflanzen regelmäßig mit etwas Wasser aus dem Zerstäuber besprühen. Grünpflanzen mit kleinen Blättern wie die Birkenfeige oder der Zimmerfarn brauchen diese Behandlung besonders, so der Zentralverband. Blüten sollten allerdings nicht besprüht werden. In der Nähe blühender Pflanzen werden daher am besten Wasserschalen aufgestellt, die die Luftfeuchtigkeit erhöhen.


dpa-Magazin / mag
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