Einer verdient das Geld: Konfliktpotenzial in der Beziehung

Svenja Lüthge ist Diplom-Psychologin. (Foto: Svenja Lüthge)

Manchmal geraten Paare durch Zwang in ein Alleinverdienermodell – beispielsweise, wenn einer krank wird oder den Job verliert. Das kann schnell Konflikte schüren.

Einer der Partner kann sich minderwertig fühlen und befürchten, dass er nichts mehr zur Beziehung beiträgt. In einer solche Situation sei es wichtig, diese Unzufriedenheit so früh wie möglich zum Thema zu machen, erläutert Svenja Lüthge, Diplom-Psychologin aus Kiel. "Besprechen Sie gemeinsam: Ist das eine vorrübergehende Situation? Leidet unsere Beziehung darunter? Möchten beide eine Aufgabe haben?"

Sobald einer oder beide unzufrieden werden, sei es an der Zeit, etwas zu tun. Da viele in ihrer eigenen Beziehung betriebsblind sind, empfiehlt Lüthge einen Besuch beim Paartherapeuten oder Coach. "Das muss keine lange Therapie sein, ein paar Stunden reichen." Mit professioneller Hilfe könne man verstehen, wo die Probleme liegen und wo sich der andere nicht verstanden fühlt. Außerdem falle es leichter, sich den nächsten Schritt zu überlegen: Wo kann ich mich bewerben, wie kann sich die Situation ändern? mag
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