Asbest nur im Westen

Mitte. Bei den städtischen Wohnungsbaugesellschaften wurden in den 1960er- bis Ende 1980er-Jahren in 48.000 Wohnungen Vinyl-Asbest-Platten verbaut. Das betrifft jedoch nur den ehemaligen Westteil Berlins, wie der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer-Wohnungsunternehmen mitteilt. Zur Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) gehören dennoch Wohnungen, in denen asbesthaltige Materialien verbaut sind. Denn die Häuser der von der WBM übernommenen BEWOGE stehen in Kreuzberg und Spandau. Details, wie viele Wohnungen betroffen sind, gibt die WBM nicht heraus. Das Wohnungsunternehmen hat rund 35.000 Wohnungen, nur einige Hundert befinden sich im Westteil. Alle betroffenen Mieter seien informiert worden, so Sprecherin Steffi Pianka. Die WBM erstellt derzeit ein Kataster. Der BBU betonte, dass von den Asbestplatten keine Gefahr ausgeht, solange sie nicht beschädigt sind. Die Platten sollen im Zuge von Sanierungsvorhaben entfernt werden.


Dirk Jericho / DJ
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