Filme über Stalins Straflager

Mitte.Im Rahmen der Reihe "Gulag im Film" zeigt das Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums vom 25. bis zum 30. Juni zum ersten Mal in Deutschland seltene Dokumentarfilme über die sowjetischen Straflager. In den Gulags des Stalin-Regimes waren Foto- oder Filmaufnahmen streng verboten. Nur der Geheimdienst NKWD hat in den frühen Jahren der Sowjetunion einige Dokumentarfilme als Propagandafilme gedreht. Der früheste Dokumentarfilm über die sowjetischen Straflager "Solowetskije lagerja osobowo nasnatschenja" von 1929 zeigt das Leben und die Arbeit des Solowekier Lagers. Den brutalen Lageralltag der Häftlinge zeigt er jedoch nicht. "Solowetskije lagerja" sollte die Umerziehung von "ehemaligen" Banditen und Verbrechern zu neuen Menschen popularisieren. Die Filmreihe gehört zur Ausstellung "Gulag - Spuren und Zeugnisse 1929 bis 1956" im Deutschen Historischen Museum. Das ganze Programm gibt es im Internet unter www.dhm.de/kino/gulagfilm.html.
Dirk Jericho / DJ
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