Jubiläum: 20. Fête de la Musique am 21. Juni

Profis und Laien, der Mix aus musikalischen Stilrichtungen und Spielarten ist typisch für die Fête de la Musique. (Foto: FETEberlin)

Berlin. Am Sonnabend, 21. Juni, ist Sommeranfang und Berlin hebt ab zur 20. Fête de la Musique. Ab 16 Uhr wird in der ganzen Stadt bei freiem Eintritt drinnen und draußen bis 23 Uhr musiziert und gefeiert.

111 Open Air und Indoor Standorte in allen Bezirken sind beteiligt. Hinzu kommt das spontane akustische Musizieren: Unverstärkt und ohne Strom können alle Berliner die Straßen ihrer Stadt zwischen 16 und 22 Uhr mit eigenen Klängen füllen.

Aus Anlass des Jubiläums gibt es eine Auftaktveranstaltung mit anschließendem Musikprogramm vor dem Institut Français am Kurfürstendamm. Dort wird der Truck Stellung beziehen, der schon zur ersten Fête de la Musique 1995 als fahrende Bühne im Einsatz war. Auf der Pritsche spielen unter anderem Bands, die vor 20 Jahren auch schon dabei waren.

Calypso, Reggae und Soca sind beispielsweise beim "Caribbean Splash" im Kombibad Seestraße angesagt und spanischer LatinRock, Reggae und Rap ertönt bei Vello Público im Cabuwazi Kinderzirkus Treptow, während das Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz auf afrikanische Klänge setzt. Das Line-Up im Hof der Königlichen Porzellanmanufaktur ist ein Beispiel für die hochkarätigen Programme der diesjährigen Fête: Hier beglückt Bluessänger und Pianist Maxim Vaga das Publikum. Badehaus und Lovelite spielen mit einer Abfolge aus Elektroswing, Singer-Songwritern und Balkanmusik auf und das Wendel hat mit "Anna Unterm Stern" ein Jazz-Quartett auf der Bühne.

Fußball-WM und Fête de la Musique gehen nicht zusammen? Von wegen: Im Interkulturellen Garten City wird Stephan Graf von Bothmer das Fußball-WM-Spiel Deutschland - Ghana musikalisch dramatisieren. Fußball-musikalisch geht es auch im Babylon Mitte zu, wo Anna Vavilkina an der Kino-Orchesterorgel die Fußball-WM begleitet und so eine "Fußball-Sinfonie der großen Leidenschaften" entstehen lasst.

Kinder kommen an 25 Standorten auf ihre Kosten, können Instrumente ausprobieren oder lernen, Musiktexte zu kreieren (Centre Français), junge Klassikstars bewundern oder Altersgenossen als Pop-, Metal- oder Musicalstars live auf der Bühne erleben.

Das Programm mit allen Spielorten unter www.fetedelamusique.de/programmsuche.

Manuela Frey / my
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