Mendelssohn-Bartholdy-Oratorium im Konzerthaus

Der StudioChor Berlin und die Berliner Cappella proben für die Aufführung des Oratoriums. (Foto: StudioChor Berlin)

Mitte. 1831 fasste der junge Felix Mendelssohn Bartholdy den Plan, ein großes Oratorium zu komponieren. Inspiriert von Bach und Händel machte er sich 1832 an die Arbeit und schuf innerhalb von vier Jahren eines der bedeutsamsten Chorwerke der Welt.

1836 erlebte das Kolossalwerk in Düsseldorf seine Uraufführung. Im Zentrum steht die neutestamentaliche Geschichte von der Wandlung des Saulus zum Paulus. Mendelssohn Bartholdy gelang es, diese Wandlung musikalisch äußerst lebendig zu erzählen. Das zweistündige Werk beruht auf einem eigenen Textentwurf und ist in zwei Teile gegliedert. Noch heute stellt das Oratorium "Paulus" höchste Anforderungen an Chor, Solisten und Orchester. Der StudioChor Berlin hat sich daher mit einem zweiten Chor, der Berliner Cappella, zusammengetan, um das Werk unter der Leitung von Joachim Geiger im Konzerthaus am Gendarmenmarkt aufzuführen. Das Konzerthaus-Orchester übernimmt den Orchesterpart, und der Bariton Hanno Müller-Brachmann singt den Paulus. Weitere Solisten des Abends sind Stephanie Petitlaurent (Sopran), Hildegard Badde (Alt) und Tobias Hunger (Tenor).

Das Konzert beginnt am Mittwoch, 10. Oktober, um 20 Uhr im Großen Saal des Konzerthauses Berlin. Karten zum Preis zwischen 15 und 28 Euro können unter 211 96 28 oder per E-Mail an karten@studio-chor-berlin.de bestellt werden.

Hendrik Stein / st
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