Polizei warnt vor dreisten Schmuckdieben

Berlin. In der Tempelhofer Manteuffelstraße ereignete sich am 14. Oktober gegen 13.45 Uhr ein dreister Schmuckdiebstahl - der bislang letzte bekannte von mindestens zwölf gleichartigen Delikten in fünf Monaten.

Seit Mai ist die Polizei vermehrt mit einer besonderen Form des Schmuckdiebstahls konfrontiert. Wie die Masche läuft, beschreiben die Ermittler vom Landeskriminalamt so: Dabei halten die Diebe mit einem Auto neben bisher ausschließlich Frauen an und fragen nach dem Weg zu einem Krankenhaus. Aus "Dankbarkeit" für eine Auskunft beschenken sie die Damen - auch gegen ihren Willen - mit wertlosem Modeschmuck. Während sie diesen der Frau umhängen, entwenden sie ihr den bereits getragenen Schmuck. "In der Regel werden die Opfer aus dem Auto heraus angesprochen, von wo aus auch oftmals das Umhängen des Schmucks durch die geöffnete Fensterscheibe erfolgt", so das LKA.Im Auto sitzen meist Männer. Die Tatbeteiligten werden zwischen 20 und 35 Jahren beschrieben und sollen aus dem südeuropäischen Raum stammen. Die Polizei bittet, auf mitgeführten Wertsachen, besonders auf Schmuck zu achten und bittet Zeugen wie Betroffene, das Kennzeichen zu notieren und in jedem Fall die Polizei zu alarmieren. Die Täter sind stadtweit unterwegs, wobei der Schwerpunkt bislang in Neukölln liegt.


Horst-Dieter Keitel / hdk
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