Internationale Bräuche rund um das Osterfest

Mit österlichen Duftkerzen werden die müden Geister zu neuem Leben erweckt. (Foto: Gütegemeinschaft Kerzen)

Endlich wieder Sonne, Wärme und frisches Grün! Überall freuen sich die Menschen über das Ende der kalten, dunklen Jahreszeit. In den Osterbräuchen drückt sich die Freude über das nahende Frühjahr aus.

Da gibt es lustige, laute und auch seltsame Rituale. Und immer feiert man Ostern mit besonderen Speisen und kleinen Geschenken. Ostern hat seine Wurzeln in uralten Frühlingsbräuchen. Stets geht es dabei darum, die Dunkelheit zu vertreiben, das neu erwachende Leben zu feiern und Fruchtbarkeit zu beschwören. Lautstark und ausgelassen sind die Osterfeiern in vielen Ländern. So dürfen die Kinder in Finnland und Luxemburg an Ostern endlich einmal so viel Krach machen, wie sie können. In Mexiko wird das Fest mit Tänzen durch die geschmückten Straßen gefeiert.

In vielen Ländern gehören frische Zweige und Frühlingsblumen zu den Osterbräuchen. Bei festlichen Umzügen wird in New York und Luxemburg frisches Grün durch die Straßen getragen. In Skandinavien schmückt man damit die Wohnungen. Bei manchen Bräuchen geht es sogar ein wenig heftiger zu! So schlagen sich die Finnen scherzhaft mit Birkenreisern, denn das soll Glück bringen. Auch in Tschechien kennt man diese Sitte. In vielen Bräuchen kommt dem Wasser eine besondere Bedeutung zu. Osterwasser gilt als besonders segensreich. In Australien holen deshalb Verlobte an Ostern Wasser aus Quellen, Bächen oder Flüssen. Wenn sie sich dann vor ihrer Hochzeit mit dem Wasser benetzen, garantiert dies eine glückliche Ehe.

Zahlreiche Bräuche gibt es auch rund um das Osterei, ein uraltes Symbol für neues Leben. Vor dem Weißen Haus in Washington treffen sich die Kinder zum "Ostereierrollen". Auch im Osten Deutschlands werden Eier über Wiesen gerollt und sollen dadurch den Graswuchs fördern.


akzpresse / akz
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