Die Suche nach dem verlorenen Ich in der Neuköllner Oper

Neukölln. In ihrem neuesten Stück thematisiert die Neuköllner Oper wiederum ein höchst aktuelles Thema: Die Sehnsucht nach der Ferne, die in Zeiten der Globalisierung enträtselt und konsumierbar geworden ist.

Der Saal der Neuköllner Oper verwandelt sich in ein Hörspielstudio. Produziert wird das Hörspiel "Stubenhocker". Im angrenzenden Studio geht ein Reisemagazin auf Sendung, und in Studio P4 werden Klavierlieder eingespielt. Die drei zunächst parallel verlaufenden Geschichten beginnen sich zu vermischen. Die Akteure wollen dem Alltag entfliehen, wissen aber nicht wohin. Fest steht nur, sie haben Fernweh und so begeben sie sich gemeinsam auf eine fantastische Expedition, um den ultimativen Kick zu erleben.

In "Fernweh. Aus dem Leben eines Stubenhockers" dreht sich alles um ein Thema: die Sehnsucht nach der Ferne. Die neue Produktion der Neuköllner Oper untersucht die verschiedenen Facetten des Reisens, des Fremden und des "verlorenen Ichs". Seine Uraufführung feiert das Stück am 23. August um 20 Uhr in der Neuköllner Oper, Karl-Marx-Straße 131-133.

Karten für 9 bis 24 Euro gibt es unter 68 89 07 77. Weitere Informationen auf www.neukoellneroper.de.

Slyvia Baumeister / syri
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