Veranstaltung über Yeziden in Berlin

Neukölln. Über die kurdische Religionsgruppe der Yeziden grassieren seit der Ermordung zweier Mädchen viele - oft auch falsche - Vorurteile in den Medien und der Bevölkerung. Eine Informationsveranstaltung im Rathaus soll darüber aufklären.

Im Jahr 2011 wurden zwei yezidische Mädchen durch Familienangehörige ermordet. Beide Mädchen hatten in Schutzeinrichtungen in Niedersachsen Zuflucht gesucht. Die dramatischen Ereignisse brachten zugleich Vorurteile, einseitige Darstellungen und Fragen yezidischer Lebenswelten in der Öffentlichkeit zutage. Über die yezidische Religion, Kultur, Verfolgung und Migrationsgeschichte dieser Religionsgruppe soll die Veranstaltung "Yeziden in Berlin zwischen Tradition und Moderne" am Montag, 28. Januar, im Rathaus Neukölln informieren. Initiiert wurde die Veranstaltung von der Neuköllner Gleichstellungsbeauftragten Sylvia Edler und dem Migrationsbeauftragten Arnold Mengelkoch in Kooperation mit dem Arbeitskreis Migration und Menschenrechte. Sie findet im Köln-Zimmer in der ersten Etage des Rathauses in der Karl-Marx-Straße 83 von 17 bis 19.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.


Slyvia Baumeister / syri
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