Dauerbeleuchtung im Frauengefängnis: Das Licht wird jetzt ausgeschaltet

Pankow. Seit vergangenem Sommer ist das Frauengefängnis Pankow an der Arkonastraße 56 nicht mehr belegt.

Wegen Personalmangels im Justizvollzug wurde es geschlossen. Die einstigen Insassinnen sind auf drei andere Gefängnisstandorte in der Stadt verteilt worden. Auch die hier tätigen Justizvollzugsbeamtinnen sind an anderen Orten eingesetzt.

Die Schließung des Pankower Gefängnisses und die Verteilung von Insassinnen und Personal auf andere Gefängnisse ist allerdings nur eine vorübergehende Maßnahme. Voraussichtlich Ende des Jahres, wenn neue Dienstkräfte ausgebildet und eingearbeitet wurden, soll das Pankower Gefängnis wieder in Betrieb gehen.

Aber warum brennt im ungenutzten Gebäudekomplex trotz Leerstands seit Wochen das Licht? Mit dieser Frage wandte sich eine Anwohnerin an die Redaktion der Berliner Woche. Die Beleuchtung ist nicht nur kurzzeitig eingeschaltet. Sie brennt dauerhaft über Wochen auf allen Etagen, berichtet die Anwohnerin. Zumindest tagsüber sollte das Licht doch ausgeschaltet werden, um nicht unnötig Strom zu verschwenden.

Mit ihrem Hinweis zum stetig brennenden Licht meldete sich die Pankowerin mehrfach beim Senat – ohne Erfolg. Auf Anfrage der Berliner Woche erklärt die stellvertretende Pressesprecherin der Senatsverwaltung für Justiz, Christine Rasche: „Der Sachverhalt ist nun geklärt. Es handelt sich um ein Versäumnis der betreuenden Wachschutzfirma. Dieser Missstand wird nun behoben.“ BW
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