BVG verspricht, Kreuzung am 19. Mai wieder freizugeben

Pankow. Seit drei Jahren ist sie ein Nadelöhr und Dauerärgernis für Pankower Autofahrer: die Schönholzer Brücke am Bürgerpark mit ihrer Einmündung in die Grabbeallee. Aber am 19. Mai soll es mit dieser Langzeitbaustelle endlich vorbei sein.

Das jedenfalls verspricht die BVG. Im Frühjahr vergangenen Jahres hatte der Senat den Neubau der Schönholzer Brücke nach zwei Jahren beendet. Viele Autofahrer hofften, dass danach der Verkehr wieder normal auf der gesamten Straßenbreite rollen kann und auch die Sperrung für die Heinrich-Mann-Straße wieder aufgehoben wird. Aber dann meldete die BVG die Erneuerung ihrer Straßenbahngleise und den Neubau von Haltestelleninseln im Bereich von Brücke und Grabbeallee an. Seit Juni vergangenen Jahres wird daran gearbeitet. Der Plan: Ende 2012 sollten die Arbeiten abgeschlossen und alle Behinderungen aufgehoben sein. Weil Umplanungen nötig waren und letztlich wegen der schlechten Witterungsbedingungen wurde aber über Wochen nicht weitergebaut. Seit einigen Tagen sieht die Situation ganz anders aus. Es wimmelt auf dieser Baustelle von Bauarbeitern. Es wird geschweißt, gehämmert und Beton gegossen. In den nächsten Wochen werden noch Gleise neu verlegt.

Außerdem lässt die BVG barrierefreie Haltestelleninseln für ihre Straßenbahnen bauen. Des Weiteren werden einige Provisorien, die wegen der Bauarbeiten an der Schönholzer Brücke zur Aufrechterhaltung des Straßenbahnverkehrs errichtet wurden, wieder entfernt.

Damit zügig gearbeitet werden kann, wurde der Betrieb der Straßenbahnlinie M 1 für mehrere Wochen unterbrochen. Für sie wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. "Ab dem 19. Mai wird die ursprüngliche Verkehrsführung eingerichtet und der Knotenpunkt Grabbeallee und Heinrich-Mann-Straße wieder geöffnet", so die BVG in einer Pressemitteilung. Danach sollen die Straßenbahnen auch wieder regulär fahren. Für den Autoverkehr wird es allerdings weiterhin punktuelle Behinderungen geben. Die Berliner Wasserbetriebe haben noch einige Arbeiten an ihren Leitungen in der Grabbeallee durchzuführen.


Bernd Wähner / BW
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