Die Gesobau will 280 Wohnungen an der Mendel- und Bleicheroder Straße bauen

Pankow. Die Wohnungsbaugesellschaft Gesobau plant in Pankow wieder neue Wohnungen. Die Grobplanungen für eines der größten Wohnungsneubauprojekte im Ortsteil stellte Lars Holborn, Prokurist der Gesobau für Pankow, kürzlich vor.

In den zurückliegenden Jahren waren die städtischen Wohnungsbaugesellschaften vom Senat angehalten, keine Neubauten in Angriff zu nehmen. Investitionen sollten im alten Wohnungsbestand erfolgen. Mietwohnungen gebe es genug. Inzwischen gibt es neue politische Richtlinien. Weil es in Berlin zunehmend Eigentums- sowie Mietwohnungen im oberen Preissegment gibt, sollen die Wohnungsunternehmen nun wieder bezahlbaren Wohnraum schaffen.

Das will die Gesobau an der Mendelstraße 6-16 und Bleicheroder Straße 4 tun. Ein Teil der Baufläche gehörte der Gesobau bereits seit Jahren. "In weiser Voraussicht hatten wir dieses Grundstück nicht veräußert", so Holborn. Des Weiteren gelang es, ein angrenzendes Grundstück von der BSR zu erwerben. Weitere benachbarte Flächen wurden vom Liegenschaftsfonds übertragen. So stehen 14 030 Quadratmeter Baufläche zur Verfügung. Weil das Areal so groß ist, hat die Gesobau zunächst ein städtebauliches Konzept entwickelt. "Wir wollten erst einmal Klarheit haben, wo auf diesem Gelände Häuser gebaut werden und Grünflächen entstehen", erläutert Holborn. Erst wenn dieses Konzept mit dem Bezirksamt abgestimmt ist, geht es in die Detailplanung.

Die Gebäude werden am Grundstücksrand, unmittelbar an der Mendel- und der Bleicheroder Straße entstehen. Unter den Gebäuden sind Tiefgaragen geplant. Im Innenbereich will die Gesobau große Grünflächen anlegen. Lars Holborn erklärt, dass die zur Verfügung stehende Fläche Platz für circa 280 Wohnungen bietet. Diese sollen eine Einstiegsmiete ab 6,50 Euro pro Quadratmeter haben. Für Wohnungen in attraktiver Lage werden allerdings auch bis zu zehn Euro pro Quadratmeter gefordert. Mit diesen werden dann die kostengünstigeren subventioniert, erklärt der Prokurist das Modell. Nachdem das städtebauliche Konzept im Entwurf vorliegt, wird dieses mit dem Bezirksamt besprochen. Wann mit dem Bau begonnen wird, steht noch nicht fest.


Bernd Wähner / BW
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