Tatiana Burghenn-Arsénie zeigt ihre Bilder im Rathaus

Sie hat sehenswerte Gebäude im Bezirk Pankow gezeichnet: Tatiana Burghenn-Arsénie. (Foto: BW)

Pankow. "Gezeichnet. Pankow" ist der Titel der neuen Ausstellung in der Galerie des Rathauses Pankow. Zu sehen sind Bilder von architektonisch und geschichtlich bedeutsamen Gebäuden aus dem Bezirk.

Alle wurden von der Künstlerin Tatiana Burghenn-Arsénie gezeichnet. "Hannelore Sigbjoernsen, die seinerzeit Koordinatorin des Kulturrings in Pankow war, hatte die Idee, eine Serie von Zeichnungen mit den wichtigsten Gebäuden im Bezirk Pankow zu initiieren", erinnert sich Tatiana Burghenn-Arsénie. Dabei sollten solche Bauwerke ausgewählt werden, die architektonisch und historisch interessant sind, aber im Alltag kaum wahrgenommen werden. So wählte die Künstlerin Orte aus wie den Straßenbahnhof Nordend, die Gewächshausanlage im Botanischen Volkspark, den S-Bahnhof Pankow, das ehemalige Wohnhaus von Bertolt Brecht, das Milchhäuschen am Weißen See oder auch das alte Rathaus Weißensee.Wenn man die Zeichnungen sieht, könnte man meinen, Tatiana Burghenn-Arsénie hat nie etwas anderes gemacht, als zu zeichnen. Dabei ist die Künstlerin von Hause aus Zahnmedizinerin. Aber das Künstlerblut fließt in ihr. Denn ihr Vater ist ein angesehener Künstler. Erst seit dem Jahr 2000 beschäftigt sich Tatiana Burghenn-Arsénie selbst intensiv mit der Malerei und dem Zeichnen. In der Kunstszene ist sie heute vor allem als Ikonen- und Hinterglas-Malerin bekannt. Mehrfach stellte sie diese Kunstwerke bereits in Pankow aus. Das Zeichnen von Gebäuden im Bezirk war für sie indes eine neue Herausforderung.

Die Ausstellung "Gezeichnet. Pankow" ist im Rathaus an der Breiten Straße 24a-26 bis zum 30. April montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Bernd Wähner / BW
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