Hilfe für Ruandas einzige Musikschule in Kigali

Prenzlauer Berg. Zu einem Benefizkonzert zugunsten der Musikschule in Kigali laden der Freundeskreis der Musikschule "Béla Bartók" und der Beirat Pankower Rathauskonzerte ein.

Das Konzert findet am 3. September um 19 Uhr in der WABE in der Danziger Straße 101 statt. Es musizieren Marie-Elisabeth Hecker (Cello) und Martin Helmchen (Klavier). Sie spielen Werke von Johannes Brahms und Anton Webern. Ruanda ist eines der ärmsten Länder Afrikas. Dort gibt es nur eine einzige Musikschule: die in Kigali. Das ist keine, in der die Tochter aus gutem Hause Klavier spielen lernt. Dort kommen Straßenkinder mit Musik in Berührung, erhalten Brot und Zuwendung. Auch traumatisierte Witwen können in dieser Schule für einige Momente die Folgen furchtbarer Erlebnisse vergessen.Zwei hochkarätige deutsche Musiker wollen dieser Musikschule nun tatkräftig helfen. Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen wollen beim Benefizkonzert Geld für diese Einrichtung sammeln. Und sie werden dort auch selbst für einige Zeit arbeiten. Um ihr Vorhaben umsetzen zu können, haben sie den Verein "music road rwanda" gegründet. Ihre Überzeugung ist, dass Brot allein den Menschen dort nicht hilft. Sie brauchen auch Musik und Kultur. Deshalb suchen sie Unterstützer und weitere Helfer.

Mit dem Benefizkonzert soll nun zunächst ein Spendengrundstock gelegt werden. Der Eintritt zum Konzert kostet zwölf, ermäßigt sechs Euro. Karten können unter 44 65 18 70 sowie 498 52 50 bestellt werden. Beim Konzert steht außerdem eine Spendenbox bereit. Organisiert wird das Konzert ehrenamtlich durch den Beirat Rathauskonzerte Pankow. Die Schirmherrschaft hat Kulturstadtrat Torsten Kühne (CDU) übernommen.

Weitere Informationen auf www.music-road-rwanda.de.

Bernd Wähner / BW
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