Wettrennen auf der Autobahn: Raserei wird für die Fahrer teuer

Reinickendorf. Beamte der Autobahnpolizei haben am frühen 27. Dezember ein Wettrennen zweier Autofahrer beendet.

Gegen 0.40 Uhr befand sich eine uniformierte Streife auf dem Kurt-Schumacher-Damm, als den Beamten plötzlich zwei Pkw mit hohem Tempo entgegenkamen. Die Beamten folgten die Fahrzeuge bis zum Charles-Corcelle-Ring in Wedding, wo sie an einer roten Ampel standen. Beide bemerkten offensichtlich nicht die sich nähernde Polizeistreife.

Als die Ampel auf Grün schaltete, beschleunigten die beiden Wagen extrem stark und fuhren auf die Autobahn BAB 111. Die Beamten dokumentierten die Fahrt auf Video. Statt der erlaubten 80 Stundenkilometer waren sie mit etwa 170 km/h unterwegs. Sie stoppten die Verkehrsrowdys auf der BAB 100 kurz vor Erreichen der Anschlussstelle Spandauer Damm in Charlottenburg. Die 19-jährigen und 24-jährigen Fahrer erwarten nun jeweils Bußgelder in Höhe von 1760 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein drei monatiges Fahrverbot. Da der Jüngere erst seit einem Jahr die Fahrerlaubnis besitzt, muss er zudem eine Nachschulung besuchen, die zusätzlich Geld kostet. CS
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