Erinnerung an Nelly Sachs

Eine Gedenktafel erinnert in der Maaßenstraße an die Lyrikerin Nelly Sachs. (Foto: KEN)
Berlin: Nelly-Sachs-Elternhaus |

Schöneberg. Vor 125 Jahren wurde die Lyrikerin Nelly Sachs (1891-1970) als einziges Kind einer assimilierten jüdischen Familie in Schöneberg geboren.

Sie wuchs in der Maaßenstraße 12 auf. Mit 15 Jahren trat sie mit der schwedischen Schriftstellerin Selma Lagerlöf in einen Briefwechsel. Er sollte 35 Jahre andauern.

Erste Gedichte schrieb Nelly Sachs mit 17. Sie zählt heute zur klassischen Moderne. 1940 emigrierte die Lyrikerin nach Stockholm. An ihrem 75. Geburtstag, dem 10. Dezember 1966, erhielt sie den Literaturnobelpreis. Ihre Dankesrede hielt die Dichterin mit schwedischem Pass auf Deutsch, das Preisgeld verschenkte sie an Bedürftige. Eine Gedenktafel an ihrem Wohnhaus in der Maaßenstraße erinnert an die Autorin. Im nach ihr benannten Nelly-Sachs-Park an der Dennewitzstraße wurde 1989 ein Gedenkstein enthüllt. KEN
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