Erinnerung in der Haberlandstraße

Schöneberg. Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) weiht am 31. Mai 11 Uhr eine Gedenkstele für den Wissenschaftler und Humanisten Albert Einstein in der Haberlandstraße 8 ein.

Albert Einstein (1879-1955) lebte in den Jahren 1914 bis 1932 in der Haberlandstraße 5. Das Haus wurde während des Zweiten Weltkrieges völlig zerstört. Das neue Wohnhaus an gleicher Stelle trägt heute die Hausnummer 8. Albert Einstein wurde 1879 in Ulm geboren und starb 1955 in Princeton (USA). Er war ein theoretischer Physiker und Nobelpreisträger. Seine Forschungen zur Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild. Durch sein Hauptwerk, die Relativitätstheorie, erlangte er weltweiten Ruhm. Gleichermaßen nutzte Einstein seine Bekanntheit außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt für bessere Völkerverständigung und Frieden. Bevor er nach der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933 in die USA emigrierte, war er 1914 bis 1932 Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften und Leiter des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physik. Das ist heute das Max-Planck-Institut für Physik.

"Der Bezirk will an den bedeutsamen Physiker und Nobelpreisträger Albert Einstein erinnern, der viele Jahre seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit in der Stadt Berlin verlebte", erklärt Angelika Schöttler.


Klaus Tessmann / KT
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