Flüchtlinge können beim FC Internationale Sport treiben

Schöneberg. Zahlreiche Berliner Sportvereine haben für Flüchtlinge Sport- und Bewegungsangebote in ihr Programm aufgenommen.

Nach den Worten des Landessportbund-Präsidenten Klaus Böger leisten sie auf diese Weise einen Beitrag zur physischen und psychischen Betreuung vor allem der Kinder und Jugendlichen und setzten ein deutliches Zeichen für eine Willkommenskultur.

Zu diesen Vereinen gehört auch der Schöneberger Fußball-Club

Internationale Berlin 1980. Für die Kicker am Vorarlberger Damm ist dieses politische und soziale Engagement eine Selbstverständlichkeit. Schon kurz nach der Vereinsgründung 1980 traten die Spieler aktiv für Frieden und Toleranz ein. "Legendär sind bis heute die damaligen Friedensturniere, die wie die Namensgebung für einigen sportpolitischen Wirbel sorgten", ist in der Vereinschronik nachzulesen.

Auch heute noch spielen die Teams in Trikots mit dem Aufdruck "No racism". Die Club-Mitglieder haben 35 verschiedene Nationalitäten. 2003 wurde der FC Internationale Integrationsstützpunkt. Vor fünf Jahren verliehen die Länder Berlin und Brandenburg, die Jüdische Gemeinde zu Berlin und der Deutsche Gewerkschaftsbund dem Verein anlässlich seines 30-jährigen Bestehens das "Band für Mut und Verständigung". Daraufhin ernannte der Club als erster Berliner Verein einen Kinderschutz- und Integrationsbeauftragten.


Karen Noetzel / KEN
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