Warnstreik mit Sternmarsch: Metaller legten Arbeit nieder

Mitarbeiter von Siemens und Ledvance haben für einen Tag ihre Arbeit niedergelegt. Zu dem Warnstreik am 9. Januar hatte die IG Metall aufgerufen.

Erhalt der Arbeitsplätze, sechs Prozent mehr Lohn und moderne Arbeitszeitmodelle: Dafür sind am 9. Januar rund 1800 Metaller aus zwölf Berliner Betrieben in Spandau auf die Straße gegangen. Darunter waren auch zahlreiche Mitarbeiter aus dem Dynamowerk sowie dem Ledvance-Werk (Osram) in Siemensstadt.

Wie berichtet will Siemens im Dynamowerk Spandau die komplette Fertigung schließen. 570 Arbeitsplätze fallen damit weg. Bei Ledvance sollen 220 Stellen bis Ende 2018 gekürzt werden.

Zu dem Warnstreik hatte die IG Metall aufgerufen. Insgesamt legten die Streikenden für zweieinhalb Stunden ihre Arbeit nieder. Bis etwa 12 Uhr kam es Am Juliusturm, in der Nonnendammallee und auf dem Siemensdamm zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Weitere Warnstreiks sollen folgen, unter anderem bei Mercedes und General Electric in Marienfelde.
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