3. Spandauer Kirchentag vom 31. Mai bis 2. Juni in der Altstadt

Spandau. Zum 3. Spandauer Kirchentag laden die 18 evangelischen Kirchengemeinden der Havelstadt vom 31. Mai bis zum 2. Juni ins Zentrum der Altstadt ein. Der Kirchentag steht in diesem Jahr unter dem Motto "Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir".

Start der Veranstaltung ist am 31. Mai um 18 Uhr mit einem "Feierabendmahl" in der St. Nikolai-Kirche auf dem Reformationsplatz. Dort wird an langen Tischen gemeinsam gesungen, gebetet und gegessen. Am 1. Juni präsentiert sich der Markt den Besuchern dann von 11 bis 22 Uhr ganz "bestrickt". Bäume, Poller und Laternen sind an diesem Tag mit "wolligen Kunstwerken" eingehüllt. So soll es in der Altstadt bunter, weicher oder eben einfach einmal ganz anders aussehen als sonst. Um diese Idee umzusetzen, haben viele Spandauer mitgestrickt und mitgehäkelt oder haben Wolle dafür gespendet.

Auf den neuen, "wollenen" Marktplatz sind alle eingeladen, die Lust haben, zu feiern und sich auf den Weg zu machen, um ihre "zukünftige Stadt" zu suchen. Zehn Stationen laden dazu ein. Sie geben Impulse und regen zum Nachdenken an. So heißt es etwa "Kraft tanken", "Himmel erden", "Versöhnung gestalten" oder "Utopien suchen". Ein Labyrinth kann durchschritten werden, Emotionen können beim Drum Circle gemeinsam herausgetrommelt werden. Essen und Trinken, Musik, Spiel und Tanz werden ebenfalls geboten.

Für die Kleinen gibt es auf der Bühne Mitmachlieder, einen Zirkus und ein Kindermusical. Auf sie wartet ein Vorlesezelt. Mit Riesen-Bauklötzen können sie eine eigene, neue Stadt bauen. Ein großes Spandau-Memory macht sicher auch den Erwachsenen Spaß.

Wenn die Stände um 18.30 Uhr schließen, geht es auf der Bühne noch bis 22 Uhr weiter. Die "Power Girls" tanzen, "Jossif Gofenberg and Friends" spielen Klezmermusik und "Dischermans Friends" bieten Swing and Soul.

Am 2. Juni um 11 Uhr endet der Kirchentag mit einem Musik-Gottesdienst für alle Generationen auf dem Marktplatz. Chöre der Spandauer Gemeinden mit dem Solisten Amon Seelig und die Tempelhofer Symphoniker führen einen Teil des Brahms-Requiems "Denn wir haben hier keine bleibende Stadt" auf. Die Berliner Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein wird die Predigt halten.


Michael Uhde / Ud
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