Beamte lernen Umgang mit Demenzkranken

Spandau. Im Rahmen des seit April dieses Jahres laufenden Projekts "Schutzräume für Menschen mit Demenz in Spandau" wurden am 29. Mai 30 Führungskräfte des Polizeiabschnitts 21, Moritzstraße 10, geschult.

Die Polizisten werden in aller Regel gerufen, wenn Demenzkranke orientierungslos auf der Straße angetroffen werden. Da sie meist keine Angaben zu ihrer Identität oder ihrem Wohnort machen können, bringen die Beamten sie in die seit April in Spandau angebotenen Schutzraum-Einrichtungen, um ihre adäquate Betreuung sicher zu stellen. Um mehr Kenntnisse für die Situation dieser Menschen zu erhalten, wurden nun zunächst im Polizeiabschnitt 21 Polizisten zum Thema Demenz geschult. In den kommenden Wochen wird diese Schulung auch für die Beamten des Abschnitts 23 an der Schmidt-Knobelsdorf-Straße 27 angeboten. "Durch die Zusammenarbeit der Schutzraum-Einrichtungen und der Spandauer Polizei erhoffen wir uns für den Bezirk eine im Bedarfsfall verbesserte Versorgung für die Betroffenen" sagt Bezirksamtsmitarbeiterin Martina Busch, Mitinitiatorin des Demenz-Netzes Spandau.


Michael Uhde / Ud
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