Begegnungszonen werden nur in der City getestet

Spandau. Begegnungszonen werden in Spandau nicht getestet. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat entschieden diese Zonen, in denen nicht zwischen Bürgersteig und Fahrstraße unterschieden wird und alle Verkehrsteilnehmer die gleichen Rechte haben, zunächst in anderen Bezirken einzurichten.

"Als Modellversuch will die Senatsverwaltung stadtweit fünf Begegnungszonen einrichten", berichtete Tiefbauamtsmitarbeiter Andreas Hübner vor Kurzem den Bezirksverordneten. Spandau hatte vorgeschlagen, die Siegener Straße zwischen Falkenseer Chaussee und Henry-Dunant-Platz als Begegnungszone auszuweisen. Bei einer Sitzung der bezirklichen Tiefbauämter mit der Senatsverwaltung seien im Oktober für den Modellversuch zunächst sechs Straßen zur Untersuchung ausgewählt worden. Der Spandauer Vorschlag sei dabei nicht berücksichtigt worden. Begründet wurde dies damit, dass die Siegener Straße nicht "über eine ausreichende Nutzungsdichte" verfüge. "Für den Modellversuch wurden nur Straßen in der City ausgewählt", sagte Hübner.Damit wird der von der Alternativen Liste Spandau - Bündnis 90/Die Grünen (GAL) ins Spiel gebrachte Vorschlag, Teile der Neustadt im Bereich Neumeisterstraße, Hedwigstraße, Lutherstraße und Jagowstraße zu Begegnungszonen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern auszuweisen (wir berichteten), zunächst keine Chance haben. Eine endgültige Entscheidung des Verkehrsausschusses steht jedoch noch aus.


Michael Uhde / Ud
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