Piraten wollten Wort streichen

Spandau.In der Bezirksverordnetenversammlung am 25. September scheiterte die Piraten-Fraktion mit ihrem Antrag, als Kriterium für die Vergabe der Spandauer Ehrennadel religiöses Wirken zum Nutzen der Öffentlichkeit zu streichen. Die SPD-Verordnete Dr. Annika Lange fühlte sich durch diesen Antrag an "ähnliche Bestrebungen zur Umbenennung religiöser Feste in Friedrichshain-Kreuzberg erinnert". Doch selbst hier sei ein ähnlicher Antrag nicht auf Gegenliebe gestoßen. "Religion gehört zu unserer Kultur mit dazu, und bei der Ehrennadel geht es auch um Engagement im religiösen Bereich", begründete Lange die Ablehnung des Antrags durch ihre Fraktion. Dem schloss sich die CDU uneingeschränkt an, die Grüne Alternative Liste Spandau (GAL) verzichtete für ihre Verordneten auf einen Fraktionszwang. Letztendlich wurde der Antrag der Piraten mehrheitlich abgelehnt.
Michael Uhde / Ud
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