Radler bald auf der Busspur unterwegs?

Spandau. Änderungen bei der Benutzungspflicht von Radwegen hat Baustadtrat Carsten-Michael Röding (CDU) bei der Sitzung des Verkehrsausschusses am 21. August angekündigt.

So wird Radfahrern auf der Neuendorfer Straße zwischen den Einmündungen der Schönwalder Straße und der Bismarckstraße künftig freigestellt, ob sie den Radweg oder die Fahrbahn nutzen. Äußerst kritisch sah Röding jedoch mögliche Veränderungen der jetzigen Regelung auf dem Altstädter Ring zwischen Stabholzgarten und Falkenseer Platz. "Hier prüft die Verkehrslenkung Berlin derzeit, ob Radlern freigestellt werden soll, statt des Radwegs die Busspur zu nutzen", berichtete er. Grund für diese Überlegungen sei die Klage eines Radfahrers. Er habe in seiner Klage darauf hingewiesen, dass der entsprechende Radweg statt der vorgeschriebenen 1,50 nur 1,30 Meter breit sei. "Weil daher der Klage des Radlers stattgegeben werden könnte, hat die Verkehrslenkung wohl im Vorgriff darauf hier die mögliche Aufhebung der Benutzungspflicht des Radwegs in Erwägung gezogen", erklärte Röding. Der Bezirk stehe einer möglichen Änderung wegen der damit einhergehenden Behinderungen des starken Busverkehrs jedoch sehr kritisch gegenüber.
Michael Uhde / Ud
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