Sascha Grammel mit Publikumspreis ausgezeichnet

Spandau. Viele Spandauer drückten "ihrem Sascha" am Abend des 14. November vor den Bildschirmen die Daumen. Der Puppet-Comedian aus der Havelstadt war bei der Bambi-Verleihung des Burda-Verlags für den wichtigsten deutschen Medienpreis in der Kategorie Comedy nominiert.

Am späteren Abend stand dann fest: Das Publikum hatte den 39-Jährigen auf den "Comedian-Thron" gehoben. Die überwältigende Freude konnte Sascha Grammel in seiner Dankrede nicht verbergen. Und er wünschte sich, dass auch seine ehemaligen Lehrer jetzt vor dem Fernseher sitzen mögen. "Die werden das kaum glauben können", sagte der Bambi-Sieger. Die Lehrer, von denen die Rede war, unterrichteten Grammel einst in Hakenfelde, wo er die Schule besuchte.

Noch heute ist er der Havelstadt eng verbunden. Erst im August stellte er dies beim Spandauer Altstadtsommer unter Beweis. Er übernahm die Schirmherrschaft für einen Veranstaltungstag, der mit einem Benefizauftritt auf der Freilichtbühne an der Zitadelle endete. Sein Altstadtspaziergang mit Autogrammstunde sorgte an 17. August für einen Menschenauflauf.

Der Bauchredner entdeckte schon als Kind seine Liebe zur Magie, verzauberte seine Zuhörer und brachte sie mit seiner Komik immer wieder zum Lachen. Aus dieser Leidenschaft machte er schließlich einen Beruf. Seine Karriere startete er in seinem Heimatbezirk und verdiente seine ersten öffentlichen Meriten im Kulturhaus Spandau, Mauerstraße 6. Sein Kulturhaus-Programm "Lachen tut Gutes" hat sich zum stets ausverkauften Besucherhit entwickelt. Davon profitieren auch soziale Einrichtungen in der Havelstadt, denen der Künstler einen Teil seines Honorars spendet.

Für sein soziales Engagement ehrte der damalige Bürgermeister Konrad Birkholz (CDU) Sascha Grammel als "Spandauer des Monats Dezember 2009". Gemeinsam mit seiner Puppe "Frederic" ziert der Puppet-Comedian seit Anfang August auch einen Teil der Giebelwand des Hauses an der Pichelsdorfer Straße 114.

Sascha Grammel ist heute weit über die Grenzen der Havelstadt hinaus bekannt und beliebt. Im Fernsehen hat er seine eigene Show und begeistert mit seinen Figuren "Josie", "Frederic Freiherr von Furchensumpf", "Professor Doktor Peter Hacke" und "Herr Schröder" das Publikum. Und dennoch hat der Bauchredner sein Spandau nicht vergessen. "Neben seinen erfolgreichen Touren, Fernsehauftritten und seinem sozialen Engagement nimmt er sich noch immer die Zeit, regelmäßig im Kulturhaus aufzutreten", sagt Stadtrat Gerhard Hanke (CDU) und freut sich.


Michael Uhde / Ud
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