Spitzenreiter verlor 0:2 beim Friedenauer TSC

Spandau. Elf Spieltage blieb der Spandauer SV in der Fußball-Landesliga ungeschlagen. Am 11. November riss diese Serie. Verantwortlich dafür war der Friedenauer TSC, der die Spandauer mit 2:0 besiegte.

Dabei sah es auch in Friedenau zunächst nach einem weiteren Erfolg des Tabellenführers aus. In der 15. Minute bekam der SSV einen Foulelfmeter zugesprochen. Rekord-Torschütze Mehmet Aydin (schon 29 Saisontreffer) trat an und vergab. Die Gastgeber bekamen nach diesem Fehlschuss Rückenwind und gingen in der 40. Minute in Führung. Auch in der zweiten Halbzeit konnte der SSV das Spiel nicht mehr drehen und kassierte nach einer Stunde den zweiten Gegentreffer.Trotz der Niederlage bleibt die Mannschaft auf Platz eins, allerdings jetzt punktgleich mit CFC Hertha 06. Der Grund dafür war ein 3:1-Sieg des Verfolgers bei den Sportfreunden Kladow. Dabei lagen die Kladower bis zehn Minuten vor Schluss mit 1:0 in Führung, außerdem hatte der Gegner seit der 62. Minute einen Spieler weniger auf dem Platz. Trotzdem gelang es Hertha 06 diese Partie in der Schlussphase noch zu drehen. Als nächstes muss Kladow am 18. November im Bezirksderby beim SSV antreten.

Erneut schlechte Nachrichten kommen auch von den beiden Landesliga-Schlusslichtern - 1. FC Galatasaray und FC Spandau 06. Galatasaray verlor zu Hause 2:7 gegen Norden-Nordwest und kassierte im elften Spiel die elfte Klatsche. Spandau 06 musste sich im Kellerduell Hürriyet-Burgund mit 0:3 geschlagen geben. Ebenso blieb der SSC Teutonia beim 0:3 in Hohen Neuendorf ohne Punktgewinn. In der Berlin-Liga schaffte der SC Gatow immerhin ein 1:1 bei Tennis Borussia. Der SC Staaken unterlag TuS Makkabi mit 0:2. Besser lief es für die zweite Mannschaft des SC Staaken, die nach einem 4:1 gegen Fortuna Pankow weiter die Tabelle der Bezirksliga anführt. Gefolgt von den Spandauer Kickers. Sie waren beim 1. FC Schöneberg mit 2:0 erfolgreich. Für Schwarz-Weiß Spandau geht es dagegen nach einem 1:3 gegen die Spielvereinigung Tiergarten wieder in Richtung Abstiegsplätze.


Thomas Frey / tf
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