Vielfältiges Programm auf der Freilichtbühne

Hereinspaziert: Die neue Kulturhausleiterin Britta Richter lädt zur 14. Saison der Freilichtbühne an der Zitadelle. (Foto: Schindler)

Spandau. Mit einem Orchestertreffen der beiden Partnerstädte Spandau und Asnières-sur-Seine beginnt am Sonnabend, 11. Mai, um 15 Uhr der Spandauer Kultursommer auf der Freilichtbühne an der Zitadelle.

Die Begegnung des Konservatoriums von Spandaus französischer Partnerstadt mit dem Orchester der Musikschule der Zitadellenstadt bedeutet für die Zuhörer einen Mix aus Klassik und Folklore. Und sie ist für Musikfreunde sehr preisgünstig: Sie gehört zu den Veranstaltungen "Umsonst & Draußen". Ein Eintrittsgeld wird nicht erhoben, sondern ist freiwillig zu entrichten. Insgesamt 14 solcher "Umsonst & Draußen"-Konzerte gibt es bis zum 15. September, dann ist ab 11 Uhr "Magic of Gospel" zu hören. Mit Ausnahme des Partnerschaftskonzertes beginnen alle sonntags um 11 Uhr. Wie auch Vorgänger Ulrich Funk, der sich im vergangenen Jahr in den Ruhestand verabschiedete, hat die neue Leiterin von Kulturhaus und Freilichtbühne, Britta Richter, ein Programm zusammengestellt, das viele unterschiedliche Geschmäcker trifft. So bringen am 17. Mai um 20 Uhr die "Cool Cats" den Rock’n’Roll der 50er- und 60er-Jahre auf die Bühne (Eintritt 13, ermäßigt zehn Euro), und am 19. Mai um 17 Uhr ist Pergolesis Barock-Oper "La Serva padrona" über eine Magd zu hören, die ihren eigenbrötlerischen Herrn heiratet (Eintritt 16, ermäßigt zwölf Euro). Die Künstler kommen aus der Deutschen Oper Berlin.

Eine Reise besonderer Art verspricht Beatrix Becker, die am 13. September um 20 Uhr mit ihrem Reiseklavier und ihrer Klarinette gastiert. Sie erklärt, sie habe auf ihrer Schweiz-Reise im vergangenen Jahr die schönsten Seen des Alpenlandes vertont (Eintritt 18, ermäßigt 15 Euro). Besonderer Humor ist bei den Zuschauern am 28. Juni gefragt. Ab 19.30 Uhr erklärt in der "Death Comedy" der Tod persönlich seine Image-Kampagne, mit der er seinen allgemein eher schlechten Ruf aufpolieren will. Unterstützt wird er dabei von den "YeoMen", einer Gruppe, die als die Punks des A-capella-Gesangs gelten (Eintritt 15, ermäßigt zehn Euro).

Zu den regelmäßigen Aufführungen des Kultursommers trägt wie gewohnt das Berliner Kindertheater mit seiner Pippi Langstrumpf bei, die dieses Mal auch wieder auf einem richtigen Pferd reiten wird. Die ersten drei Vorstellungen im Juni sind schon ausverkauft, Karten gibt es für die Veranstaltungen ab dem 16. Juni ab 16 Uhr, bis zum 18. August um 16 Uhr. Karten kosten für Erwachsene zwölf, für Kinder acht Euro, für Schul- und Kitagruppen pro Kind fünf Euro. Das Kinder-Musik-Theater bietet von Juni bis Juli verschiedene Konzerte an, die sich schon für Kinder ab drei Jahren eignen.

Für Kulturstadtrat Gerhard Hanke (CDU) ist der mittlerweile 14. Kultursommer ein Beweis dafür, dass attraktive Veranstaltungen in der Freilichtbühne neben der Zitadelle vor allem durch engagierte Mitarbeiter und Künstler möglich sind. Die Freilichtbühne hat praktisch keinen eigenen Etat, als Veranstalter fungiert neben dem Bezirksamt der Theaterverein Magma.

Karten und weitere Infos unter 333 40 21 und auf www.freilichtbuehne-spandau.de. Tickets für "Pippi Langstrumpf" unter 62 70 59 26.

Christian Schindler / CS
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