Verkehr wird in Richtung Brunsbütteler Damm geleitet

Staaken. Rund fünf Jahre haben Zoltan Kiss und seine Mitstreiter dafür gekämpft, durch eine veränderte Verkehrsführung auf dem Nennhauser Damm den Dorfkern Staaken insbesondere vom Schwerlastverkehr zu entlasten. Am 28. April konnten sie nun endlich die Früchte ihrer Beharrlichkeit ernten.

Ende April wurde die Verkehrsregelung am Nennhauser Damm/Ecke Am Zeppelinpark geändert. Von Westen her über den Nennhauser Damm kommender Verkehr wird durch eine abgeknickte Vorfahrt in die Straße Am Zeppelinpark und somit in Richtung Brunsbütteler Damm geleitet. "Damit ist der letzte noch fehlende Baustein gelegt, um den Dorfkern entlang des Nennhauser Damms vom Durchgangsverkehr weitestgehend frei zu halten", sagt Kiss.

Dennoch hat er einen weiteren Verbesserungsvorschlag. Der von Osten her kommende Verkehr muss nun an der abgeknickten Vorfahrt warten. Hier wurde ein Stoppschild aufgestellt. "Leider wird rund 100 Meter vor dem Stoppschild auf dem Nennhauser Damm die Tempobegrenzung auf 30 Stundenkilometer aufgehoben", sagt der Staakener. Das könnte Autofahrer dazu animieren, kurz vor der Kreuzung Gas zu geben, obwohl sie wenig später am Stoppschild sowieso halten müssten. "Es wäre also durchaus sinnvoll, die Tempo-30-Zone bis an die Kreuzung oder kurz dahinter zu verlängern", so der engagierte Bürger weiter.

Ähnlich sieht dies Carsten Heine für die Fahrtrichtung West. "Die Tempo-30-Zone auf dem Nennhauser Damm sollte direkt hinter der abgeknickten Vorfahrt beginnen", fordert der Mitstreiter. So würde das Geradeausfahren in Richtung Dorfkern Staaken noch unattraktiver werden, meint Heine.


Michael Uhde / Ud
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